Psoriasis

Psoriasis ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung. Die Ursache für Psoriasis ist bislang nicht bekannt. Sowohl genetische Faktoren als auch zahlreiche Auslöser spielen für die Erstmanifestation und für das Auftreten von Erkrankungsschüben eine wichtige Rolle.

Durch Reize, wie Reibung von Kleidungsstücken, Umwelteinflüsse oder Stoffwechselstörungen kann die Krankheit zum Ausbruch kommen, aber auch Stress und übermäßiger Alkoholgenuss können Auslöser für Psoriasis sein.

Die Ausprägung der Psoriasis kann sehr unterschiedlich sein, so können kleine Hautareale aber auch das gesamte Hautorgan und das Skelett beteiligt sein.

Die Symptome wie Schuppung, Verhärtung von Gewebe oder Rötung können an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten und unterscheiden sich in ihrer Ausprägung je nach betroffener Stelle. Häufig sind der behaarte Kopf, Ellenbogen, Knie, Bereiche des Rückens, der Genitalbereich und Körperfalten beteiligt. Psoriasis kann aber grundsätzlich in jeder Körperregion auftreten. Die Behandlung ist langfristig angelegt und vorwiegend auf Linderung der Symptome ausgerichtet. Eine Möglichkeit zur vollständigen Heilung ist noch nicht bekannt.

Bei bestimmten Formen der Psoriasis werden oft kortisonhaltige Präparate mit dem Wirkstoff Betamethason oder der Kombination Betamethason und Salicylsäure, die auf die Haut aufgetragen werden, eingesetzt. Zur lokalen Therapie von Entzündungsreaktionen sind auch Kortikoid-Cremes und -Salben mit dem sehr stark wirksamen Wirkstoff Clobetasol und Tinkturen mit Triamcinolonacetonid plus Salicylsäure gut geeignet. Sie lindern außerdem den Juckreiz. Diese positive Wirkung haben auch hautpflegende Präparate auf Harnstoffbasis, die auf die gereinigte Haut aufgetragen und einmassiert werden. Solche Präparate helfen der Haut Feuchtigkeit aufzunehmen und zu halten.