In der medizinischen Anwendung werden Wirkstoffe auf ein Pflaster aufgebracht, die langsam durch die Haut in die Blutbahn wandern.
Sie kennzeichnen sich vor allem über die Applikationsform der Lösung. Sprays werden z.B. genutzt, um Wirkstoffe auf die Nasenschleimhaut aufzubringen.
Als Schüttelmixtur bezeichnet man eine Kombination aus Lösung und Puder. Der Puderanteil vergrößert die Oberfläche, das Wasser verdunstet und es kommt zu einem kühlenden und zugleich austrocknenden Effekt, der bei manchen Hauterkrankungen therapeutisch erwünscht ist.
Mineralische (z.B. Paraffin), pflanzliche (z.B. Olivenöl) oder tierische Öle (z.B. Lebertran) dienen der Hautfettung und Erweichung von Krusten und Schuppen.
Kennzeichen der Inhalate ist, dass die Wirkstoffe über die Lunge, z.B mit Hilfe von Applikatoren aufgenommen werden. Die sehr große Oberfläche der Lunge ermöglicht einen sehr schnellen Wirkeintritt.