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Haaatschi – hier kommen die Pollen

Volksleiden Heuschnupfen

Wenn andere sich auf längere Tage und die ersten wärmenden Strahlen der Frühlingssonne freuen, beginnt für rund 16 Prozent der Bundesbürger die alljährliche Leidenszeit. Sie haben eine Pollenallergie, die am weitesten verbreitete allergische Erkrankung überhaupt. Sie wird auch Heuschnupfen genannt.

Niesanfälle, eine verstopfte, juckende, laufende Nase und geschwollene Nasenschleimhäute sind neben Augenjucken, -tränen und -rötung typische Beschwerden. Darüber hinaus können aber noch weitere Symptome auftreten – von Kratzen und Jucken im Hals über Husten und Hauterscheinungen bis hin zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und Schlafstörungen.

Blütenstaub, der krank macht

Hervorgerufen werden die Symptome durch Pollen, also durch den Blütenstaub von Pflanzen.
Zu den wichtigsten Auslösern gehören dabei:

  • Laubbäume wie Birke, Erle, Hasel, Esche, Ulme
  • Getreide und Gräser, beispielsweise Rispengras, Wiesenlieschgras oder Ruchgras
  • Wildblühende Pflanzen wie Ambrosia, Sauerampfer, Beifuß und Gänsefuß

Pollenallergiker haben nur dann Beschwerden, wenn „ihre“ Pflanze blüht. Es handelt sich also um eine saisonale Erkrankung. Allerdings wird die Saison bei vielen Betroffenen dadurch verlängert, dass sie gegen mehrere Pollenarten allergisch sind. Wann welche Pflanze dran ist, verrät der Pollenflugkalender.

Risiko allergisches Asthma

Der Name mag zwar einigermaßen banal klingen – harmlos ist der Heuschnupfen aber nicht. Denn 30 bis 40 Prozent aller Pollenallergiker entwickeln im Laufe der Zeit allergisches Asthma.

Um einen so genannten „Etagenwechsel“ zu verhindern, sollte die Erkrankung wenn möglich schon früh mit einer Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) behandelt werden. Ist das nicht machbar, so kann auch die regelmäßige Anwendung von antientzündlichen Nasensprays, die beispielsweise ein Kortison als Wirkstoff enthalten, das Risiko eines Etagenwechsels verringern.

 

Pollenflugübersicht

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