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Quaddeln, Pusteln, Flecken

Die Anzeichen der kranken Haut

Typische Warnsignale

Primäreffloreszenzen entstehen unmittelbar beim krankhaften Prozess der Haut.
Dazu gehören zum Beispiel:

  • Macula (Fleck): Farbveränderung der Haut ohne Konsistenzveränderung
  • Papula (Papel): gut abgrenzbare, kleine (weniger als 0,5 cm) tastbare Hauterhabenheit
  • Nodulus (Knötchen): wie Papula, aber zwischen 0,5 und 1 cm groß
  • Urtica (Quaddel): flächige, weiche Erhabenheit, weiße bis hellrote Farbe
  • Bläschen und Blasen: mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum
  • Pustula (Pustel): mit Eiter gefüllte Blase oder Bläschen

Sekundäre Effloreszenzen wie Schuppen, Krusten, Risse oder Verhornungen entwickeln sich auf dem Boden der primären Veränderungen. So beginnt ein Ekzem mit Bläschen und Rötung, später wird die Haut dann oft trocken und rissig.

Gut kombiniert!

Bestimmte Effloreszenzen, etwa Pusteln, sind nicht kennzeichnend für eine einzige Hauterkrankung. Sie können bei verschiedenen Leiden auftreten.

Dennoch liefern die Effloreszenzen dem Arzt entscheidende Hinweise für die Diagnose. Denn er berücksichtigt zudem, ob weitere Leitsymptome wie Brennen oder Juckreiz auftreten und wo die Hautveränderungen sitzen.

So sind etwa bei Neurodermitis Armbeugen, Kniekehlen, Hals und Gesicht typische Prädilektionsstellen. Dies ist der Fachbegriff für jene Körperareale, an denen die Effloreszenzen bevorzugt auftreten.

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